
Die geplante PV-Anlage kommt ohne Fundamente und ohne Bodenversiegelung aus. Der Betrieb ist weitgehend geräuschlos und emissionsarm, Lichtreflexionen sowie elektromagnetische Strahlung bewegen sich im unkritischen Minimalbereich. Für den Rückbau wird eine Bürgschaft hinterlegt, sodass ein vollständiger und rückstandsloser Abbau jederzeit sichergestellt ist. In sensiblen oder stark frequentierten Bereichen kann die Anlage zudem durch eine Heckenbepflanzung wirkungsvoll abgeschirmt werden.
Warum zeigt das „Flächeneffizienz“ so deutlich? Weil bei Bioenergie sehr viel Fläche in Biomassewachstum gebunden ist (mit Umwandlungsverlusten entlang der Kette), während PV Sonnenenergie direkt und mit hoher Ausbeute in Strom umwandelt – und der Elektroantrieb diesen Strom dann auch noch sehr effizient in Bewegung umsetzt. Das Ergebnis im Modell ist deshalb extrem klar: 1 ha PV liefert hier rund 6.000.000 km Fahrleistung pro Jahr – Bioenergie nur etwa 32.000 km. Das ist ein Faktor von ca. 190. Anders gesagt: PV holt aus derselben Fläche um Größenordnungen mehr nutzbare Energie heraus.
Vorstellung der ansvar Energiegemeinschaft, die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und der Kommune ermöglicht.