Du bist Landwirtin oder Forstwirt?
Wir verbessern deine wirtschaftliche Lage und machen dich und deinen Betrieb zum Teil der Energiewende.

Emissionen runter, Wertschöpfung rauf.

Biodiversität schaffen
Moore renaturieren
Energie produzieren
Tierbestände reduzieren
Umstellung auf Biobetrieb
Direktvertrieb ausbauen
Generationsübergang sichern
Betriebe unabhängig machen
Kohlenstoffsenken aufbauen
Teil der Gemeinschaft sein

Landwirtschaftliche Felder mit Feldwegen im Sommer

Haben wir einen Flächenkonflikt?

Nein. Deutschland ist ziemlich groß.
Für 100% erneuerbare Energie in allen Sektoren in Deutschland brauchen wir bis 2030 ca. 2% der landwirtschaftlichen Fläche für Biodiversitäts-Photovoltaik, wenn ausreichende Mengen Solaranlagen auf Dächern zugebaut werden. Aktuell werden über 14% der landwirtschaftlichen Fläche für den Anbau von Energiepflanzen genutzt. Das ist ziemlich ineffizient. Auf der gleichen Fläche kann 30x bis 80x so viel Energie durch Photovoltaik erzeugt werden. Windenergie hat einen noch niedrigeren Flächenverbrauch.

Foto von: Ricardo Gomez Angel auf Unsplash

Die Alternativen von Fleisch und Milch

Landwirtschaftliche Betriebe können unabhängig von Chemiekonzernen und Futtermittelproduzenten werden. Denn: Der Wachstumsmarkt von pflanzlichen Milchalternativen und Fleischersatz sowie der Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen als Ersatz für Kunststoffe schafft attraktive neue Geschäftsmodelle. Auch die Förderung zur Umstellung auf Bio-Betrieb wird immer attraktiver. Viele ehemalige konventionelle Landwirte berichten von einer deutlichen Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage, nach dem sie den Betrieb auf Bio umgestellt haben.

Zwei Kühe auf einer Weide
Moorgebiet in Deutschland

Moore sind die günstigsten und schönsten Kohlenstoffsenken.

In Deutschland wurden die natürlichen Kohlenstoffsenken wie Moore zu 95% ausgetrocknet. Die letzte Bundesregierung konnte sich nicht auf eine Moorschutzstrategie einigen. Dabei ist die Renaturierung von Mooren die einfachste und günstigste Form, Kohlenstoffsenken aufzubauen.

Foto: Sofia Wang von Unsplash

Häufige Fragen.

Was ist mit Landschaftsschutz, Ökologie und Biodiversität?

Bei ausreichender Größe der Anlagen wird eine Eingrünung durch Hecken möglich. Das bietet Vögeln Schutz, den sie auf dem freien Feld nicht finden. Blühmischungen stärken die Bienen und ein Naturlehrpfad ermöglicht Umweltbildung für Kinder. Studien zeigen eindeutig, dass die Biodiversität sowohl in Windparks als auch in Freiflächen-Photovoltaikparks im Vergleich zur Monokultur zunimmt. Wir erleben eine deutliche Steigerung der Population vieler Insekten, es entstehen neue Lebensräume für bedrohte Arten. Windenergie und Photovoltaik ist Schadstofffrei und hinterlässt keinerlei Belastungen für das Grundwasser.

Welche Doppelnutzung ist möglich?

Das Acker rund um ein Windrad kann weiter bewirtschaftet werden. Unter den Solaranlagen können Hühner, Schafe, Ziegen und sogar Schweine gehalten werden. Durch die Blühmischungen entwickelt sich ein Paradies für Bienen und Imker. Höher aufgeständerte Anlagen sind ein Sonnenschutz und Hagelschutz für Sonderkulturen wie Heidelbeeren. Mit einer Agri-PV-Anlage können sogar große landwirtschaftliche Fahrzeuge unter der Solaranlage herfahren und die Fläche bewirtschaften.

Was ist eine ansvar Energiegemeinschaft?

Das Wort "ansvar" bedeutet auf dänisch "Verantwortung." Wir erweitern die Idee einer Energiegemeinschaft um das Prinzip der Verantwortung für eine positive, regionale Entwicklung. Ziel ist es, die maxiale Wertschöpfung aus der Produktion von erneuerbaren Energien dort zu halten, wo die Anlagen stehen. Dafür bilden wir regionale Flächenpools. Die Besitzerinnen der Flächen erhalten einen Anteil an der so entstehenden regionalen "Energiewabe". So lässt sich auf der einen Seite wie bei einem Großprojekt günstig Strom produzieren, anderseits können alle Menschen vor Ort auch von den Einnahmen aus den Energieprojekten profitieren.

Kann ich unabhängig von EU-Subventionen werden?

Ja. Die Pachteinnahmen und Beteiligungen an Energiewende-Projekten ermöglichen landwirtschaftlichen Betrieben, sich auch ohne sonstigen Argrarsubventionen marktwirtschaftlich aufzustellen. Das ermöglicht eine bisher nicht dagewesene unternehmerische Freiheit. Die Betriebe können entscheiden, welche landwirtschaftlichen Erzeugnisse wirtschaftlich und ökologisch Sinn ergeben - und werden vom "fremdbestimmten Subventionsempfänger" zum eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Unternehmer.

Was passiert, wenn ein Windrad oder Solaranlage abgeschrieben ist?

Selbst alte Photovoltaik-Anlagen, die technologisch nicht so ausgereift waren wie heute, sind auch 20 Jahre nach der Inbetriebnahme noch wirtschaftlich und haben weniger als 10% ihrer damaligen Stromerzeugungsmenge verloren. Zukünftig wird immer mehr grüner Strom benötigt. Es ist also davon auszugehen, dass ein Weiterbetrieb von erneuerbaren Energienprojekten in jedem Fall wirtschaftlich ist.